Was kostet ein Brief 2026? Porto-Tabelle, Einschreiben, Auslandsbrief

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Was kostet ein Brief 2026? Porto-Tabelle, Einschreiben, Auslandsbrief

Der deutsche Brief hat eine Form, die seit den 1920er Jahren kaum wackelt. Und einen Preis, den die Bundesnetzagentur alle paar Jahre neu genehmigen muss. Ein Standardbrief in Deutschland kostet 2026 genau 0,95 Euro, wenn du die Marke aufklebst. Mit Einwurf-Einschreiben kommen 2,85 Euro Aufpreis dazu, also 3,80 Euro Endpreis. Wer's zu Hause druckt und zur Filiale fährt, landet eher bei 1,15 Euro plus eine halbe Stunde Zeit.

Diese Seite ist die Tarif-Tabelle, die du gesucht hast. Plus die drei Fallstricke, die fast alle übersehen.

Welche Briefklassen gibt es 2026 im Inland?

Die Deutsche Post staffelt Inlandsbriefe nach Maß und Gewicht in fünf Klassen plus Postkarte. Das System steht seit 2018 in dieser Form, die Preise wurden zuletzt zum 1. Januar 2025 angehoben (Standardbrief von 0,85 auf 0,95 Euro). Für 2026 gilt: keine neue Erhöhung, die Bundesnetzagentur hat die aktuelle Price-Cap-Periode bis Ende 2026 genehmigt.

Briefmarke der Deutschen Post auf einem cremefarbenen Standardbrief-Umschlag
Standardbrief-Porto 2026: 0,95 Euro, egal ob als Klebemarke, Internetmarke oder Mobile Briefmarke.
BriefklasseMaximales MaßMaximales GewichtPorto 2026
Postkarte23,5 x 12,5 cm(Pappkarte, kein Limit)0,95 Euro
Standardbrief23,5 x 12,5 x 0,5 cmbis 20 g0,95 Euro
Kompaktbrief23,5 x 12,5 x 1,0 cmbis 50 g1,10 Euro
Großbrief35,3 x 25,0 x 2,0 cmbis 500 g1,80 Euro
Maxibrief35,3 x 25,0 x 5,0 cmbis 1.000 g2,90 Euro

Was eine Tarif-Tabelle wirklich braucht, ist die Frage: ab wann springt der Brief in die nächste Klasse? Sobald dein Brief dicker als 0,5 Zentimeter ist (das sind etwa drei A4-Seiten plus Umschlag) oder mehr als 20 Gramm wiegt, fällst du in die Kompaktklasse. Vier oder fünf eng beschriebene Seiten passen in vielen Fällen gerade noch in den Standardbrief, sechs Seiten praktisch nie. Und der Sprung von Großbrief auf Maxibrief passiert oft schon bei 5,1 Millimetern Dicke, weil ein Bewerbungsumschlag mit Pappverstärker schnell die 2-Zentimeter-Grenze reißt. Wieg den Brief vor dem Frankieren, falls du unsicher bist. Untertarifierte Briefe kommen mit Nachgebühr beim Empfänger an, und das ist genau der erste Eindruck, den niemand will.

Die Postkarte ist im aktuellen Tarifsystem genauso teuer wie der Standardbrief. Eine Eigenheit, die viele überrascht: bis 2024 war sie 30 Cent günstiger. Seit der 2025er-Anpassung sind beide gleichgestellt, weil die Bundesnetzagentur den Korb auf einen einheitlichen Einstiegstarif gezogen hat. Eine Glückwunschkarte und ein Standardbrief kosten dich also dasselbe.

Eine zweite Eigenheit, die selten irgendwo steht: die Klassengröße misst die Post am dicksten Punkt des Briefes, nicht am Durchschnitt. Wer also drei lose Blätter und einen Briefkopf-Karton in einen Standardumschlag steckt, fällt mit dem Karton-Knick in den Kompaktbrief. Die DIN-5008-konforme Faltung in den klassischen Drittel-Falz (für DIN-lang-Umschläge mit Sichtfenster) hilft dabei, die Standardbrief-Grenze einzuhalten. Was eine saubere Vorbereitung wirklich braucht, ist ein billiges Küchenwaagen-Modell mit 1-Gramm-Auflösung und ein Lineal. Wer das einmal eingerichtet hat, frankiert nie wieder mit Bauchgefühl.

Was kostet ein Einschreiben bei der Deutschen Post 2026?

Einschreiben sind keine eigenen Tarife, sondern Aufpreise auf das normale Porto. Du wählst eine Variante, klebst zusätzlich zum Standardbrief-Porto den Aufpreis drauf und bekommst dafür einen Zugangsbeleg. Die Aufpreise gelten 2026 unverändert seit 2025.

Einschreiben-VarianteAufpreisEndpreis bei StandardbriefWas du bekommst
Einwurf-Einschreiben2,85 Euro3,80 EuroEinwurf in den Empfänger-Briefkasten dokumentiert
Einschreiben mit Rückschein4,85 Euro5,80 EuroUnterschrift des Empfängers (oder eines Mitbewohners)
Einschreiben Eigenhändig5,85 Euro6,80 Euronur persönliche Übergabe an die genannte Person

Welche Variante du brauchst, hängt davon ab, was du beweisen willst. Einwurf reicht, wenn dir der dokumentierte Briefkasten-Einwurf genügt (Standardfall bei Kündigungen mit Pufferzeit). Rückschein lohnt sich, wenn der konkrete Übergabetag beim Empfänger zählt, etwa bei Widersprüchen mit knapper Frist. Eigenhändig ist die Ausnahme und für die meisten Privatbriefe überdimensioniert. Welche Variante zu deinem Anliegen passt, haben wir im Vergleich Einschreiben vs normaler Brief aufgeschlüsselt. Eine konkrete Faustregel aus der Redaktion: zwischen 3,80 Euro und 6,80 Euro liegen 3 Euro Beweis-Tiefe, mehr ist es nicht.

Was kostet ein Brief ins Ausland 2026?

Auslandsbriefe sind im Tarifsystem der Deutschen Post einheitlicher als viele denken. EU und Welt liegen in derselben Preisklasse, die Postkarte ist im Welt-Tarif sogar genauso teuer wie im Inland. Erst ab Standardbrief Welt klafft die Lücke zum Inlandstarif auf.

AuslandsklasseMaximales GewichtPorto 2026 (ca.)
Postkarte Welt(Pappkarte)0,95 Euro
Standardbrief Weltbis 20 gab knapp 1,70 Euro
Kompaktbrief Weltbis 50 gab knapp 1,95 Euro
Großbrief Weltbis 500 gab knapp 3,70 Euro
Maxibrief Weltbis 1.000 gab knapp 7,00 Euro

Die exakten Auslandstarife stehen auf der Deutsche-Post-Übersicht für Auslandsbriefe. Dort siehst du auch, ob für dein Zielland eine Sonderregel greift (Schweiz und Großbritannien laufen seit dem Brexit nochmal unter eigener Logik). Was eine ehrliche Auslandstabelle wirklich braucht, ist nicht der Tarif für Frankreich oder Schweden separat, sondern die Erinnerung daran, dass die Welt-Klassen einheitlich sind und die Tagespreise gelegentlich angepasst werden. Bei Briefen über 50 Gramm immer kurz die Tagespreis-Seite prüfen.

Was kostet ein Brief wirklich, wenn Drucker und Zeit dazukommen?

Das Porto ist nicht der einzige Posten in deiner Briefrechnung. Wer den Brief zu Hause druckt, bezahlt für Tinte und Papier. Wer einen Umschlag dazu legt, bezahlt für den Umschlag. Und wer den Brief zur Post bringt, gibt seine Zeit dafür her. Drei Beispiele aus der echten Welt zeigen, wo der Cent wirklich bleibt.

Einschreiben-Beleg der Deutschen Post mit Sendungsnummer und Datumsstempel
Beim Einschreiben kommt zum Porto der Aufpreis und der Auslieferungsbeleg mit Sendungsnummer.

Lisa schickt eine Kfz-Versicherungs-Kündigung per Einwurf-Einschreiben. Lisa tippt den Brief am Laptop, druckt ihn zu Hause auf zwei Seiten Tinte (rund 6 Cent), nimmt einen DIN-lang-Umschlag mit Sichtfenster aus dem Schreibtisch (rund 8 Cent) und klebt das Standardbrief-Porto plus Einwurf-Einschreiben drauf (3,80 Euro). Mit dem Rad sind es fünf Minuten zur Filiale. Endkosten: 3,94 Euro plus rund eine halbe Stunde Zeit. Das Porto wirkt wie der ganze Posten, ist aber nur 96 Prozent davon. Wie eine Kfz-Versicherung zum Stichtag korrekt gekündigt wird, steht im Ratgeber zur Kfz-Versicherungs-Kündigung. Lisas Briefe kommen pünktlich an, weil sie den Stichtag im Kalender hat.

Karim verschickt eine Bewerbung per Internetmarke. Er tippt den Brief, lädt ihn als PDF in den Internetmarken-Webshop der Deutschen Post, kauft die Marke für 0,95 Euro per PayPal und druckt sie zusammen mit dem Adressfeld auf den Umschlag aus. Kein Filial-Gang, kein Marken-Ablecken. Endkosten: 0,95 Euro Marke plus geschätzte 4 Cent Druckkosten plus drei Minuten zum nächsten Briefkasten. Karim spart die Filial-Wartezeit, zahlt aber an anderer Stelle: er braucht einen Drucker, der zuverlässig sauber arbeitet.

Tante Hanne kauft Klebe-Marken in der Filiale. Hanne schreibt einen handschriftlichen Geburtstagsbrief, geht in die Postfiliale am Eck, lässt sich vom Personal die Marke geben und steckt den Brief in den Filial-Briefkasten. Endkosten: 0,95 Euro plus zwanzig Minuten Anfahrt und Wartezeit. Für Hanne zählt die Filiale, nicht der Cent-Preis. Aber sobald die Filiale schließt (und in vielen Stadtteilen passiert das gerade), fällt diese Routine weg.

Was viele übersehen: die eigene Zeit ist der teuerste Posten und taucht in keiner Rechnung auf. Ohne Drucker zu Hause kannst du den Brief günstig in einer Stadtbibliothek drucken (5 bis 20 Cent pro Seite) oder per Copyshop (5 bis 30 Cent). Wie das ohne eigenen Drucker funktioniert, haben wir im Ratgeber Brief versenden ohne Drucker aufgeschrieben. Eine ehrliche Faustregel: ein Selbstdruck-Standardbrief kostet realistisch 1,05 bis 1,15 Euro plus eine halbe Stunde, nicht die 95 Cent vom Porto-Aufkleber.

Briefmarke, Internetmarke, Mobile Briefmarke, Brief-App: vier Wege, denselben Brief zu frankieren

Vier Wege, dasselbe Porto auf einen Umschlag zu bringen. Der Tarif ist überall identisch (0,95 Euro für den Standardbrief), der Unterschied liegt im Komfort und in der Frage, ob du noch zur Post gehen musst. Plus zwei Web-Tools und eine iOS-App, die den ganzen Brief gleich mit erledigen.

WegWie es gehtKosten StandardbriefWann sinnvoll
Klebemarke aus der FilialeKaufst du am Schalter oder Automaten, klebst sie auf den Umschlag0,95 EuroWenn du eh in der Filiale bist
Internetmarke (PC-Druck)Kaufst du im Webshop der Deutschen Post, druckst sie auf den Umschlag0,95 EuroWenn du Drucker und PDF-Routine hast
Mobile Briefmarke (App-Code)Kaufst du in der Post-App per Apple Pay, schreibst den Code mit Kuli oben rechts auf den Umschlag0,95 EuroWenn du keine Klebemarke und keinen Drucker zur Hand hast
LetterXpress (Web-Tool)Lädst PDF im Webformular hoch, der Anbieter druckt und versendetab 0,90 Euro inklusive Druck und VersandGrößere Mengen, oft B2B
Pingen (Web-Tool)Lädst PDF im Webformular hoch, schweizerischer Anbieter druckt und versendetab 0,54 Euro inklusive Druck und VersandEntwickler, technisches Versand-API
Briefomat (iOS-App)App, eigener Druck-Versandab 0,99 Euro pro BriefKaum noch, App ohne Update seit Mitte 2023
FrankKi (iOS-App)Brief im iPhone schreiben, App druckt und versendet via Deutsche Postab 2,59 Euro pro Brief, Pay-per-Use ohne AboWenn weder Drucker noch Filiale zur Hand sind

Der ehrliche Vergleich: Klebemarken sind günstig, brauchen aber den Filial-Gang. Internetmarken sparen den Filial-Gang, brauchen aber einen funktionierenden Drucker. Mobile Briefmarken sind das Notnagel-Werkzeug für unterwegs, weil du den Code mit dem Kuli oben rechts auf den Umschlag schreibst (eine Eigenheit, die unbeholfen wirkt, aber funktioniert). Web-Tools und reine Brief-Apps werden teurer pro Brief, ersetzen aber den ganzen Heim-Workflow vom Drucker bis zur Filiale. Welche Brief-App davon konkret was kann, haben wir im Vergleich Brief schreiben vom Handy nebeneinandergelegt. Der Komfort ist der Aufpreis wert, sobald du keinen Drucker zu Hause hast.

Häufige Fehler beim Briefporto 2026

Diese fünf Patzer passieren in fast jeder Postfiliale.

  1. Den Maxibrief-Sprung übersehen. Ein Brief ist 5,1 Millimeter dick, du klebst Großbrief-Porto drauf. Die Post zieht beim Empfänger 1,10 Euro Nachgebühr ein. Mess die Dicke vor dem Frankieren, ein einzelnes Blatt extra macht den Unterschied.
  2. Internetmarke zu blass gedruckt. Wenn's mit dem Toner knapp wird, scannt der Sortier-Code nicht mehr und der Brief kommt zurück. Druck immer in Schwarz mit voller Tinte und prüf das Druckbild gegen das Sonnenlicht.
  3. Einschreiben Eigenhändig genommen, obwohl der Empfänger im Urlaub ist. Der Brief geht nach 14 Tagen unzugestellt zurück, du zahlst 6,80 Euro für nichts. Bei Frist-Sachen ist Einwurf-Einschreiben oft sicherer, weil der Briefkasten immer da ist.
  4. Auslandstarif als Inlandstarif behandelt. Ein Brief nach Frankreich mit 0,95-Euro-Marke wird mit Nachgebühr ausgeliefert oder zurückgehalten. Auslandstarife stehen auf einer eigenen Preisseite, nicht auf der Inlandsseite.
  5. Vergessen, dass Drucker und Umschlag mitkosten. Wer den Brief zu Hause druckt, zahlt eher 1,10 als 0,95 Euro. Bei zehn Briefen im Monat sind das 1,50 Euro Differenz, die niemand verbucht hat.

Postgesetz und Bundesnetzagentur: warum die Preise so sind, wie sie sind

Die Deutsche Post darf das Briefporto nicht frei festlegen. §11 PostG 2025 schreibt eine Entgeltgenehmigung durch die Bundesnetzagentur vor. Das Verfahren heißt Price-Cap und legt einen mehrjährigen Korb gewichteter Briefprodukte fest. Innerhalb des Korbs darf die Post Preise verschieben, aber nicht den Gesamtpreis-Index überschreiten. Die letzte Erhöhung kam zum 1. Januar 2025 (Standardbrief 0,85 Euro auf 0,95 Euro), die aktuelle Periode läuft bis Ende 2026. Eine zwischenzeitliche Sonderanpassung ist rechtlich möglich, aber sehr unüblich, weil die Bundesnetzagentur dafür ein eigenes Verfahren führen müsste.

Parallel dazu schreibt §18 PostG in Verbindung mit der PUDLV den Universaldienst fest: 95 Prozent der Inlandsbriefe sind am dritten Werktag (E+3) zugestellt, 99 Prozent am vierten Werktag (E+4). Die Bundesnetzagentur prüft das quartalsweise und kann bei Verfehlung eingreifen. Beide Vorgaben gelten seit der Postgesetz-Reform vom Sommer 2025 in dieser Form. Was du als Versender davon hast: stabilere Preise und einen klaren Rahmen für die Zustelldauer. Aber auch: keinen Anspruch mehr auf Zustellung am ersten Werktag, wie es früher die Faustregel war. Wer's auf den Tag genau plant, kalkuliert mit drei Werktagen Puffer.

Wie FrankKi den Brief verschickt

FrankKi schreibt, druckt und verschickt den Brief direkt vom iPhone. Du tippst den Inhalt, die App formatiert nach DIN 5008, und der Druckpartner druckt das fertige PDF auf A4, kuvertiert es, frankiert und übergibt es der Deutschen Post. Der Preis liegt bei ab 2,59 Euro pro Brief im Pay-per-Use-Modell, also kein Abo und keine Mindestlaufzeit. Die Logik unterscheidet sich von der Klebemarken-Variante: du sparst den eigenen Druck und den Filial-Gang, zahlst dafür mehr als beim reinen Porto. Wenn du eh keinen Drucker zu Hause hast, oder die nächste Filiale nur noch in der Nachbarstadt steht, ist das oft der bequemste Weg. Bei zehn Briefen pro Woche an dieselbe Adresse rechnet sich Internetmarke plus eigener Drucker dagegen schnell besser. Mehr dazu auf der Übersichtsseite.

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Frequently Asked Questions

Was kostet ein Standardbrief 2026?
Ein Standardbrief im Inland kostet 2026 genau 0,95 Euro Porto, egal ob du eine Klebemarke aus der Filiale, eine Internetmarke aus dem Webshop oder eine Mobile Briefmarke aus der Post-App nutzt. Der Tarif gilt seit dem 1. Januar 2025 unverändert.
Wann brauche ich einen Kompaktbrief statt Standardbrief?
Sobald dein Brief dicker als 0,5 Zentimeter ist oder mehr als 20 Gramm wiegt, fällt er in die Kompaktklasse mit 1,10 Euro Porto. Vier bis fünf eng beschriebene A4-Seiten plus Umschlag passen meist gerade noch in den Standardbrief, sechs Seiten praktisch nie. Wieg vor dem Frankieren, wenn du unsicher bist.
Was kostet ein Brief in die USA 2026?
Ein Standardbrief in die USA fällt in den Welt-Tarif der Deutschen Post mit etwa 1,70 Euro für Briefe bis 20 Gramm. Der Tarif gilt einheitlich für die ganze Welt außerhalb Deutschlands. Genaue Tagespreise stehen auf der Deutsche-Post-Seite für Auslandsbriefe.
Was ist der Unterschied zwischen Internetmarke und Mobile Briefmarke?
Die Internetmarke kaufst du im Webshop der Deutschen Post und druckst sie auf den Umschlag. Die Mobile Briefmarke kaufst du in der Post-App per Apple Pay und schreibst den Code mit Kuli oben rechts auf den Umschlag. Beide kosten dasselbe wie eine Klebemarke, also 0,95 Euro für den Standardbrief.
Wie viel kostet ein Einschreiben 2026?
Einschreiben sind Aufpreise auf das normale Porto. Einwurf-Einschreiben kostet 2,85 Euro Aufpreis (3,80 Euro Endpreis beim Standardbrief), Einschreiben mit Rückschein 4,85 Euro Aufpreis (5,80 Euro Endpreis), Einschreiben Eigenhändig 5,85 Euro Aufpreis (6,80 Euro Endpreis).
Wer genehmigt die Brieftarife in Deutschland?
Die Bundesnetzagentur genehmigt die regulierten Briefprodukte der Deutschen Post nach §11 PostG 2025. Das Verfahren heißt Price-Cap und legt einen mehrjährigen Korb gewichteter Briefprodukte fest. Die aktuelle Periode läuft nach der 2024er-Genehmigung bis Ende 2026.
Werden die Briefporti 2026 noch erhöht?
Eine planmäßige Erhöhung ist 2026 nicht vorgesehen. Die letzte regulierte Erhöhung kam zum 1. Januar 2025 (Standardbrief von 0,85 auf 0,95 Euro). Die aktuelle Price-Cap-Periode der Bundesnetzagentur läuft bis Ende 2026, eine außerplanmäßige Anpassung ist rechtlich möglich, aber sehr unüblich.
Anna Bergmann

Written by

Anna Bergmann

Redaktionsleitung und Schreibcoach at FrankKi Redaktion

Anna leitet die Redaktion bei FrankKi und schreibt seit über fünfzehn Jahren über deutsche Korrespondenz, Postetikette und klares Deutsch. Sie kommt aus dem Verlagswesen und hat drei Bücher zu formellem Schriftverkehr veröffentlicht.