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Einfachster Briefversand für Kleinunternehmen 2026: gemessen in Schritten, nicht in Features

Einfach heißt wenige Schritte, nicht wenig Geld. Sechs Wege vom PDF zum Briefkasten im Vergleich, die Schwelle, ab der sich ein Web-Versandhaus rechnet, Pflichtangaben auf dem Geschäftsbrief und was 2026 überhaupt noch auf Papier muss.

Von Pascal Lindenau11 Min. Lesezeit

Einfach heißt nicht billig, einfach heißt wenige Schritte. Der günstigste Brief für ein Kleinunternehmen ist der, den du selbst druckst, faltest, frankierst und einwirfst. Er kostet 0,95 EUR Porto und zwölf Minuten. Der einfachste Brief ist ein anderer: PDF hochladen, Empfänger wählen, senden. Er kostet mehr Geld und fast keine Zeit.

Dieser Text vergleicht die Wege nach Schritten, nicht nach Funktionslisten, weil "einfach" genau das ist. Wir bauen FrankKi, einen der genannten Anbieter. FrankKi-Zahlen stammen aus unseren eigenen eingecheckten Preisankern, Stand 2026-08-19. Zahlen zu anderen Anbietern stammen aus unserem Brief-App-Vergleich mit dem Prüfstand 2026-04-30 und wurden für diesen Text nicht erneut geladen. Steuerliche und rechtliche Angaben sind Orientierung, keine Beratung.

Die kurze Antwort

  • Ein bis zwanzig Briefe im Monat, kein Drucker, kein Filialgang, sofort startklar: ein Web- oder App-Dienst mit Pay-per-Use. FrankKi liegt bei ab 3,39 EUR schwarzweiß und ab 3,49 EUR farbig, ohne Abo und ohne Mindestvolumen.
  • Mehrere hundert Briefe im Monat und der Stückpreis entscheidet: ein reines Web-Versandhaus. LetterXpress lag am 2026-04-30 bei etwa 0,96 EUR brutto, Pingen bei etwa 0,67 EUR plus Bearbeitungsgebühr.
  • Du hast Drucker, Umschläge und einen Briefkasten in Laufweite und schickst selten: selbst drucken und die Internetmarke kaufen. Das ist die günstigste Lösung, und keine App macht sie billiger.
  • Du brauchst einen Zugangsnachweis, etwa bei Kündigung, Mahnung oder Fristsetzung: Einschreiben. Bei FrankKi Einwurf ab 7,59 EUR, Übergabe gegen Unterschrift ab 8,19 EUR.
  • Der Brief soll aus deiner Software oder aus einem KI-Assistenten heraus rausgehen: ein Dienst mit API oder MCP-Server. Das ist der Punkt, an dem Frankiermaschine und Filialgang endgültig aufhören mitzuhalten.

Gemessen in Schritten, nicht in Features

Vom fertigen PDF bis "der Brief ist unterwegs". Setup meint alles, was du einmalig erledigen musst, bevor der erste Brief rausgehen kann.

WegSchritte pro BriefSetup einmaligVertrag oder Mindestvolumen
Selbst drucken plus Internetmarke7 bis 9: drucken, falten, kuvertieren, Marke kaufen, drucken, aufkleben, Weg zum KastenDrucker, Umschläge, Portokassenein
Filialgang6 bis 8, plus Öffnungszeitenkeinsnein
Frankiermaschine5 bis 6, drucken und kuvertieren bleibenVertrag, Gerät, Portoladungja, meist Laufzeit
Web-Versandhaus (LetterXpress, Pingen)3 bis 4: hochladen, Empfänger, Versandart, sendenKonto, Guthaben, teils Druckertreibermeist nein (2026-04-30)
Brief-App oder Web-Brief (FrankKi)3: schreiben oder PDF hochladen, Empfänger, sendenKonto plus Guthabennein, kein Abo (2026-08-19)
Aus der eigenen Software oder dem KI-Assistenten1, plus FreigabeKonto, Guthaben, API-Key oder MCP-Anbindungnein

Der ehrliche Satz dazu: der Schritt-Gewinn ist groß, der Preisunterschied ist es auch. Zwischen 0,95 EUR Selbstversand und 3,39 EUR Vollservice liegen rund 2,44 EUR. Bei fünf Briefen im Monat sind das 12,20 EUR, also ungefähr eine Stunde deiner Zeit. Bei fünfhundert Briefen im Monat sind es 1.220 EUR, und dann rechnet sich etwas anderes.

Die Schwelle, ab der sich was ändert

Drei Bereiche, grob und ehrlich:

  • Bis etwa 20 Briefe im Monat: ein Pay-per-Use-Dienst gewinnt fast immer, weil die Fixkosten null sind und die Zeitersparnis den Aufpreis trägt. Eine Frankiermaschine lohnt hier nie.
  • 20 bis 200 Briefe im Monat: hier wird es eine echte Entscheidung. Wenn dein Postausgang aus wenigen, wichtigen Briefen besteht, bleibt der Vollservice richtig. Wenn er aus vielen gleichen Rechnungen besteht, lohnt der Blick auf ein Web-Versandhaus.
  • Ab etwa 200 Briefen im Monat: Stückpreis schlägt Komfort. Ein reines Web-Versandhaus mit Druckertreiber oder API ist in der Regel die richtige Antwort, und wir sagen das ohne Bauchschmerzen.

Die Frankiermaschine ist in allen drei Bereichen selten die beste Antwort, weil sie zwei Kosten unsichtbar macht: die Laufzeit des Vertrags und die Arbeitszeit fürs Kuvertieren, die sie gar nicht anfasst.

Was 2026 überhaupt noch auf Papier muss

Bevor du einen Versandweg wählst, lohnt die Frage, ob der Brief sein muss. Drei Fälle bleiben:

  1. Erklärungen mit Zugangserfordernis. Kündigung, Mahnung mit Verzugsfolgen, Fristsetzung, Widerruf. Nicht weil Papier vorgeschrieben wäre, sondern weil du den Zugang beweisen können willst. Dafür ist das Einschreiben da.
  2. Schriftformerfordernisse. Wo das Gesetz Schriftform nach Paragraph 126 BGB verlangt, reicht E-Mail nicht. Die Details stehen in Schriftform nach Paragraph 126 BGB.
  3. Empfänger, die kein Digital annehmen. Privatkundschaft ohne E-Mail-Adresse, Behörden ohne Portal, ältere Vertragspartner.

Rechnungen sind der Fall, der sich gerade verschiebt. Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen im inländischen B2B-Geschäft empfangen können. Die Pflicht, selbst elektronisch auszustellen, ist gestaffelt und greift für die meisten später. Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer nach Paragraph 19 UStG sind von der Ausstellungspflicht ausgenommen und dürfen weiterhin sonstige Rechnungen stellen. Rechnungen an Privatkundschaft sind von der E-Rechnungspflicht ohnehin nicht erfasst. Prüf deinen konkreten Fall mit deiner Steuerberatung, die Stichtage haben sich mehrfach bewegt. Wenn du Rechnungen aus Software heraus verschickst, steht der technische Teil unter frankki.app/entwickler/e-rechnung.

Pflichtangaben auf dem Geschäftsbrief, kurz und korrekt

Der häufigste Fehler in kleinen Betrieben ist ein Geschäftsbrief ohne die vorgeschriebenen Angaben. Was gilt, hängt an der Rechtsform:

RechtsformNormWas auf jeden Geschäftsbrief gehört
GmbH und UGParagraph 35a GmbHGRechtsform, Sitz, Registergericht, Handelsregisternummer, alle Geschäftsführer mit Familienname und mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen, gegebenenfalls Aufsichtsratsvorsitz
Eingetragener KaufmannParagraph 37a HGBFirma wie im Register, Rechtsformzusatz, Sitz, Registergericht, Handelsregisternummer
OHG und KGParagraph 125a HGBwie oben, bei der GmbH und Co. KG zusätzlich die Angaben zur Komplementär-GmbH
AGParagraph 80 AktGRechtsform, Sitz, Registergericht, Nummer, Vorstandsmitglieder, Aufsichtsratsvorsitz
Freiberufler und nicht eingetragene Einzelunternehmenkeine handelsrechtliche PflichtangabeVor- und Nachname und ladungsfähige Anschrift, damit der Empfänger weiß, mit wem er es zu tun hat

Ein verbreitetes Missverständnis: die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ist keine Pflichtangabe auf dem Geschäftsbrief. Sie gehört auf die Rechnung, wenn die Voraussetzungen des Paragraph 14 Abs. 4 UStG greifen. Auf dem Briefbogen schadet sie nicht, verlangt wird sie dort aber nicht. "Geschäftsbrief" meint dabei jede Mitteilung an einen bestimmten Empfänger, auch als PDF und auch per E-Mail, nicht nur den gedruckten Bogen.

DIN 5008 und der Fensterumschlag

Der zweithäufigste Fehler ist ein Adressblock, der im Fensterumschlag nicht sitzt. Dann kommt der Brief zurück oder sieht unprofessionell aus, und beides kostet mehr als das Porto. Drei Punkte reichen in der Praxis:

  • Der Anschriftenblock beginnt so, dass er im Sichtfenster liegt, ohne Leerzeilen für Zusatzvermerke, die es nicht gibt.
  • Der Informationsblock rechts trägt Datum und Zeichen, die Betreffzeile steht ohne das Wort "Betreff".
  • Falzmarken sitzen so, dass der Bogen nach dem Falten im Fenster passt.

Jeder Dienst in diesem Text formatiert nach DIN 5008. Der Unterschied liegt darin, ob du die Form wählen musst oder ob sie automatisch stimmt. Wenn du selbst druckst, ist die Vorlage die halbe Miete: unter frankki.app/vorlagen liegen fertige.

Wann sich das Einschreiben lohnt und wann nicht

Für ein Kleinunternehmen sind es meist genau drei Anlässe: die Mahnung, die Verzug auslösen soll, die Kündigung eines Lieferantenvertrags und die Fristsetzung vor der Beauftragung einer Anwältin. Alles andere geht als Standardbrief.

  • Einwurf-Einschreiben (ab 7,59 EUR): Einlieferungsbeleg, Zustellung in den Briefkasten, keine Unterschrift. Der praktische Normalfall.
  • Übergabe-Einschreiben (ab 8,19 EUR): Unterschrift des Empfängers. Scheitert, wenn niemand öffnet, dann liegt nur eine Benachrichtigung im Kasten.
  • Rückschein: ein eigenes Produkt, das FrankKi nicht anbietet.

Wichtig und oft falsch verstanden: Der Einlieferungsbeleg beweist die Aufgabe, nicht den Zugang. Die Langfassung steht in Einwurf, Übergabe oder Rückschein. Ein Einschreiben online, ohne Gang zur Filiale, verschickst du über frankki.app/einschreiben-online.

Was es kostet, ohne Rundungen

WegPreis pro StandardbriefStand
Selbst drucken plus Porto0,95 EUR Porto plus Papier, Toner, Umschlag, ZeitPortostand 2026
FrankKiab 3,39 EUR s/w, ab 3,49 EUR farbig, kein Abo2026-08-19
FrankKi Einschreibenab 7,59 EUR Einwurf, ab 8,19 EUR Übergabe2026-08-19
LetterXpressetwa 0,96 EUR brutto (0,81 netto)2026-04-30
Pingenetwa 0,67 EUR plus Bearbeitungsgebühr2026-04-30
EasyLetterAbo plus Briefset, oder Einmalkauf2026-04-30, Versand über PIN AG
BriefomatPreis nicht öffentlich2026-04-30

Bei FrankKi lädst du einmal Guthaben auf, jeder Versand zieht den Preis cent-genau ab, und den Preis siehst du vor dem Absenden. Kein Abo, kein Mindestvolumen, keine Laufzeit. Und die Mengenstaffel ist näher, als viele denken: mit einem Geschäftskonto kostet der deutsche Standardbrief ab 1,49 EUR. Die erste Rabattstufe greift schon ab 20 Briefen im Monat, den günstigsten Preis erreichst du ab 1.000 Briefen im Monat, darunter, ab dem ersten Brief, sind es 2,49 EUR. Gezählt werden die letzten 30 Tage, und die erreichte Stufe gilt dann für jeden Brief des Monats, nicht nur für die oberhalb der Schwelle. Zwanzig Briefe im Monat sind eine Mahnungsrunde, das schafft auch ein Kleinunternehmen. Der ausführliche Preisvergleich steht in Was kostet ein Brief 2026, der Anbietervergleich in Die beste Brief-App 2026.

Wann FrankKi für dich die falsche Wahl ist

  • Du verschickst hunderte gleiche Briefe im Monat. Nimm ein Web-Versandhaus. Wir sind pro Stück teurer und werden es bleiben.
  • Du willst eine Werbe-Aussendung an eine Verteilerliste. Unser Sammelversand ist für viele unterschiedliche Briefe gebaut, nicht für einen Brief an viele Menschen. Es gibt kein Kampagnenobjekt, keine Listenverwaltung, keine Auswertung.
  • Du brauchst Posteingang. Kein Scannen, kein OCR, keine Empfangsadresse. Dafür gibt es spezialisierte Anbieter.
  • Du willst Postkarten verschicken. Wir versenden Briefe.
  • Du brauchst ein Einschreiben außerhalb der benannten Länder. Deutschland hat Einwurf und Übergabe, die Schweiz ein benanntes Produkt, Österreich keine Einschreiben-Stufe. Außerhalb davon verweigern wir, statt still auf Standardversand herabzustufen.
  • Du hast Drucker, Umschläge und Briefkasten in Laufweite und schickst zwei Briefe im Jahr. Dann spar dir das Konto.

In zehn Minuten startklar

  1. Konto anlegen und die Variante wählen, die zu dir passt: Freiberufler und Einzelunternehmen laufen die kurze Strecke, eingetragene Gesellschaften eine etwas längere mit Pflichtangaben.
  2. Absenderangaben einmal hinterlegen, inklusive der Pflichtangaben aus der Tabelle oben. Danach stehen sie auf jedem Brief.
  3. Guthaben aufladen. Der Betrag ist deine Entscheidung, verbraucht wird cent-genau.
  4. Einen Testbrief an dich selbst schicken. Immer. Erst der Umschlag im eigenen Briefkasten beweist, dass Adressblock, Falzung und Format sitzen.
  5. Danach den ersten echten Brief, und für alles mit Frist ein Einschreiben.

Weiterlesen

Wenn du in einem Beruf mit gesetzlicher Verschwiegenheitspflicht arbeitest, also Kanzlei, Steuerberatung, Notariat oder Praxis, gelten zusätzliche Anforderungen. Die stehen in Bester Briefservice für Kanzleien 2026. Zum Einstieg ohne Drucker gibt es Brief verschicken ohne Drucker, zu Laufzeiten Postlaufzeiten in Deutschland 2026. Wer den Postausgang aus der eigenen Software oder aus einem KI-Assistenten heraus anbinden will, findet die Doku unter frankki.app/entwickler.

Prüfstand und Quellen

FrankKi-Preise und Funktionsumfang: eigene eingecheckte Preisanker und Produktseiten, Stand 2026-08-19. Preise sind Ankerwerte für Textzwecke, verbindlich ist die Preisabfrage vor dem konkreten Versand. Fremdanbieterwerte: übernommen aus unserem Brief-App-Vergleich mit dem Prüfstand 2026-04-30, für diesen Text nicht erneut geladen. Normen: Paragraph 35a GmbHG, Paragraph 37a HGB, Paragraph 125a HGB, Paragraph 80 AktG, Paragraph 14 UStG, Paragraph 19 UStG, Paragraph 126 BGB. Angaben zur E-Rechnung geben den Stand 2026-08-19 wieder und ersetzen keine steuerliche Beratung. Anbieterseiten ändern sich ohne Ankündigung. Widerspricht eine Angabe hier der heutigen Seite eines Anbieters, gilt die Seite des Anbieters.

Quellen und Methodik

Direkte Quellen, auf denen dieser Beitrag aufbaut.

  1. Paragraph 35a GmbHG, Angaben auf Geschäftsbriefen Primary source
  2. Paragraph 37a HGB, Angaben auf Geschäftsbriefen Primary source
  3. Paragraph 125a HGB, Angaben auf Geschäftsbriefen der OHG und KG Primary source
  4. Paragraph 80 AktG, Angaben auf Geschäftsbriefen Primary source
  5. Paragraph 14 UStG, Ausstellung von Rechnungen Primary source
  6. Paragraph 19 UStG, Besteuerung der Kleinunternehmer Primary source
  7. Paragraph 126 BGB, Schriftform Primary source
  8. FrankKi Brief-App-Vergleich, Prüfstand 2026-04-30 Primary source
  9. Was kostet ein Brief 2026 Primary source
  10. FrankKi Entwicklerdoku zur E-Rechnung Primary source
Häufige Fragen
Was ist der einfachste Weg, als Kleinunternehmen Briefe zu verschicken?
Gemessen in Schritten vom fertigen PDF bis zum Versand: ein Web- oder App-Dienst mit Pay-per-Use braucht drei Schritte (Inhalt schreiben oder PDF hochladen, Empfänger wählen, senden), Selbstversand mit Drucker und Internetmarke braucht sieben bis neun, der Filialgang sechs bis acht plus Öffnungszeiten. Der Einstieg besteht aus Konto und Guthaben, danach gibt es kein Abo und kein Mindestvolumen. FrankKi liegt bei ab 3,39 EUR schwarzweiß und ab 3,49 EUR farbig, Stand 2026-08-19. Der günstigste Weg ist das nicht, der einfachste schon.
Ab wie vielen Briefen im Monat lohnt sich ein Briefversand-Dienst statt Selbstdruck?
Grob drei Bereiche. Bis etwa 20 Briefe im Monat gewinnt ein Pay-per-Use-Dienst fast immer, weil die Fixkosten null sind und die gesparte Zeit den Aufpreis von rund 2,44 EUR pro Brief trägt. Zwischen 20 und 200 Briefen wird es eine echte Entscheidung: wenige wichtige Briefe sprechen für den Vollservice, viele gleiche Rechnungen für ein Web-Versandhaus. Ab etwa 200 Briefen im Monat schlägt der Stückpreis den Komfort, dann ist ein Web-Versandhaus mit Druckertreiber oder API in der Regel richtig.
Lohnt sich eine Frankiermaschine für ein kleines Unternehmen?
In den meisten Fällen nicht, und der Grund ist nicht das Porto. Eine Frankiermaschine macht zwei Kosten unsichtbar: die Vertragslaufzeit mit Gerätemiete, Wartung und Kartuschen, und die Arbeitszeit fürs Drucken, Falten und Kuvertieren, die sie überhaupt nicht anfasst. Sie spart genau einen Schritt, den Weg zur Filiale für die Briefmarke. Ein Versanddienst spart vier bis sechs Schritte und bindet kein Kapital in einer Portoladung.
Welche Pflichtangaben müssen auf einen Geschäftsbrief?
Das hängt an der Rechtsform. GmbH und UG nennen nach Paragraph 35a GmbHG Rechtsform, Sitz, Registergericht, Handelsregisternummer und alle Geschäftsführer mit Familienname und mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen. Eingetragene Kaufleute nach Paragraph 37a HGB nennen Firma, Rechtsformzusatz, Sitz, Registergericht und Handelsregisternummer, OHG und KG entsprechend nach Paragraph 125a HGB, die AG nach Paragraph 80 AktG. Freiberufler und nicht eingetragene Einzelunternehmen haben keine handelsrechtliche Pflichtangabe, sollten aber Namen und ladungsfähige Anschrift angeben. Häufiges Missverständnis: die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ist keine Pflichtangabe auf dem Geschäftsbrief, sie gehört auf die Rechnung nach Paragraph 14 Abs. 4 UStG. Geschäftsbrief meint dabei auch PDF und E-Mail, nicht nur Papier.
Muss ich als Kleinunternehmer 2026 E-Rechnungen ausstellen?
Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen im inländischen B2B-Geschäft empfangen können. Die Pflicht, selbst elektronisch auszustellen, ist gestaffelt und greift für die meisten Unternehmen später. Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer nach Paragraph 19 UStG sind von der Ausstellungspflicht ausgenommen und dürfen weiterhin sonstige Rechnungen stellen. Rechnungen an Privatkundschaft sind von der E-Rechnungspflicht nicht erfasst. Stand 2026-08-19, und weil sich die Stichtage mehrfach bewegt haben, prüf deinen Fall bitte mit deiner Steuerberatung.
Wie verschicke ich eine Mahnung oder Kündigung als Unternehmen rechtssicher?
Für Erklärungen, bei denen der Zugang zählt, also Mahnung mit Verzugsfolgen, Kündigung eines Lieferantenvertrags oder Fristsetzung, ist das Einschreiben der übliche Weg. Einwurf-Einschreiben ab 7,59 EUR liefert einen Einlieferungsbeleg und stellt in den Briefkasten zu, Übergabe-Einschreiben ab 8,19 EUR verlangt eine Unterschrift, scheitert aber, wenn niemand öffnet. Wichtig und oft falsch verstanden: der Einlieferungsbeleg beweist die Aufgabe zur Post, nicht den Zugang beim Empfänger. Einen Rückschein bietet FrankKi nicht an. Preisstand 2026-08-19.
Was kostet ein Brief über einen Versanddienst im Vergleich zum Selbstversand?
Selbst drucken kostet 0,95 EUR Porto plus Papier, Toner, Umschlag und Zeit. FrankKi liegt bei ab 3,39 EUR schwarzweiß und ab 3,49 EUR farbig ohne Abo (Stand 2026-08-19). Reine Web-Versandhäuser lagen am 2026-04-30 darunter: LetterXpress bei etwa 0,96 EUR brutto und Pingen bei etwa 0,67 EUR plus Bearbeitungsgebühr. Der Aufpreis von rund 2,44 EUR gegenüber dem Selbstversand entspricht bei fünf Briefen im Monat etwa 12,20 EUR, also ungefähr einer Stunde Arbeitszeit.
Kann ich Briefe direkt aus meiner Software oder aus einem KI-Assistenten verschicken?
Ja. Über eine API oder über einen MCP-Server, bei FrankKi unter mcp.frankki.app. Damit sinkt der Versand auf einen Schritt plus Freigabe. Wichtig ist der Freigabeschritt: Entwurf, Freigabe und Versand sollten getrennt bleiben, damit ein Mensch draufschaut, bevor ein echter Brief in die Post geht. Und eine Software sollte den Briefpreis nie fest verdrahten, sondern vor jedem Versand abfragen, weil der Preis zielabhängig ist.
Wann ist FrankKi für ein Kleinunternehmen die falsche Wahl?
Wenn du hunderte gleiche Briefe im Monat verschickst, dann ist ein reines Web-Versandhaus pro Stück deutlich günstiger. Wenn du eine Werbe-Aussendung an eine Verteilerliste planst, es gibt kein Kampagnenobjekt, keine Listenverwaltung und keine Auswertung. Wenn du Posteingang mit Scannen und OCR brauchst. Wenn du Postkarten verschicken willst. Wenn du ein Einschreiben außerhalb der benannten Länder brauchst, Deutschland hat Einwurf und Übergabe, die Schweiz ein benanntes Produkt, Österreich keine Einschreiben-Stufe. Und wenn Drucker, Umschläge und Briefkasten in Laufweite stehen und du zwei Briefe im Jahr schickst, dann spar dir das Konto.
Pascal Lindenau, Gründer von FrankKi
VonPascal LindenauGründer von FrankKi

Pascal Lindenau ist Gründer von FrankKi. Der Berliner entwickelt digitale Produkte, die alltägliche Aufgaben einfacher machen. FrankKi entstand aus einer simplen Frage: Warum ist es 2026 immer noch so umständlich, einen echten Brief zu verschicken? Auf dem Blog verantwortet Pascal die Ratgeber rund um Briefe, Kündigungen und Behördenpost und sorgt dafür, dass jeder Artikel sauber recherchiert und aktuell ist. Bei rechtlichen Themen ersetzen die Inhalte keine Rechtsberatung.

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